Saharaprinzessin Sarah die 13., alias Kochkünstler Marcus Wischnack, unterstützt das Graurocks mit verrückten Aktionen und ihrer/seiner gesamten Energie. Der Travestiekünstler war am Samstag Abend mit Graurocks-Fans auf der Reeperbahn unterwegs.
hh-life.de war bei der Stimmfangaktion dabei. Mit T-Shirts, Schildern und viel Enthusiasmus sollten so viele Anrufer wie möglich mobilisiert werden. Zwischendurch erzählte uns die „verrückteste Prinzessin aller Zeiten“, was das Graurocks für sie so einzigartig macht.
Wie bist du überhaupt darauf gekommen, das Graurocks zu unterstützen?
Das war eigentlich ein ganz komischer Zufall: zwei Freundinnen von mir wollten zum Essen ins Graurocks gehen und haben keinen Tisch bekommen. Um trotzdem rein zukommen, gab es die Möglichkeit, mit Prinzessin Sarah zum Essen dorthin zu gehen. Mein Management hat es dann geschafft, statt zwei Plätzen gleich zehn Plätze zu reservieren.
An dem Abend habe ich dann Conny und Hannes kennen gelernt. Wir haben uns auf Anhieb super verstanden und angefangen uns anzufreunden.
In den letzten Wochen haben wir uns sehr, sehr oft gesehen und lustige Stunden im Restaurant miteinander verbracht.
Was war für dich die leckerste von Hannes’ Kreationen?
Vielleicht ist es eine langweilige Antwort, aber das Leckerste, was ich dort gegessen habt, waren die geschmorten Ochsenbäckchen. Die Röstis waren eine Geschmackssache, die würde ich persönlich von der Karte nehmen und gegen eine andere Beilage austauschen. Doch die Ochsenbacken waren die geilsten Ochsenbacken, die ich je gegessen habe!
Dein Urteil klingt ja fast so, wie das vom Restaurantkritiker Jürgen Schiller.
Ich unterschreibe seine Kritik am Essen des Graurocks zu 100%.
Ganz objektiv: Was glaubst du, welche Chancen hat das Graurocks, gegen die Grinsekatze in diesem Finalvoting zu gewinnen?
Ich finde Televoting ist eine sehr komplizierte Sache. Man kann nicht wirklich einschätzen, weswegen ein Mensch anruft und welche Sympathien für einen Anruf sprechen. Das ist ein Glücksspiel – die ganze Show ist in dem Sinne ja nichts anderes als ein Spiel.
Hast du die Sendung von der ersten Folge an mitverfolgt?
Ich komme ja ursprünglich aus der Gastronomie und habe auch viel fürs Fernsehen gearbeitet – und halte „Mein Restaurant“ für ein neues, spannendes Format, welches VOX auf den Markt bringt. Da habe ich logischerweise von der ersten Folge an zugeschaut.
Bist du der Meinung, dass manche Folgen, oder auch gewisse Szenen von „Mein Restaurant“ so gedreht oder geschnitten wurden, dass sie recht meinungssteuernd oder manipulierend wirkten?
Fernsehen ist eine Illusion. Da wird das gesendet, was der Zuschauer sehen möchte und was die meisten Quoten bringt. Wenn man sieht, was hinter den Kulissen abgeht, und wie zum Beispiel einige Streitsituationen von Conny und Hannes wirklich ablaufen - dann wird klar, dass die Realität ganz anders ist, als sie im Fernsehen gezeigt wird.
Also werden einige negative Seiten des Graurocks ein wenig aufgebauscht, um dem Publikum etwas Spannendes zu bieten?
Mit Sicherheit, ja.
Was schlägst du den Kritikern vor, die bis jetzt Conny im Fernsehen unsympathisch fanden und deswegen das Graurocks zum Scheitern verurteilen?
Die Leute sollten unbedingt mal ins Graurocks kommen und sie persönlich kennen lernen. Wie gesagt, das Fernsehen verzerrt alles, und in der Realität ist Conny wirklich eine herzensgute Frau. Letzten Montag etwa hat sich das gezeigt: da wurden beim Glühweinabend exklusive T-Shirts vom HSV versteigert. Der Erlös sollte Anrufen zugute kommen. Am Ende der Versteigerung fragte Conny uns alle, ob wir damit einverstanden sind, das Geld an den gemeinnützigen Verein sunshine4kids e.V. zu spenden.
Kinder und Jugendliche, die in eine schwierige Lebenssituation gekommen sind, etwa durch den Tod von Familienangehörigen, bekommen durch diesen Verein kostenlose Segelausflüge organisiert um wieder ein Stück Lebensfreude zu spüren.
Diese Aktion von Conny fand ich sehr bewundernswert.
Möchtest du Silvester im Graurocks feiern?
Marcus möchte Silvester gerne im Graurocks feiern, Prinzessin Sarah nicht, die macht über die Feiertage Urlaub.
Hast du Verbesserungsvorschläge an Conny und Hannes? Was würde das Graurocks noch besser machen?
Noch besser? Es ist ja schon einzigartig. Ich kenne zum Beispiel in Hamburg kein anderes Restaurant, das wöchentlich wechselnde Ausstellungen hat und regelmäßig Events anbietet. Also sollten Conny und Hannes gar nichts ändern. Einfach so weitermachen wie bis jetzt!
Dann drücken wir Conny und Hannes die Daumen, dass das Graurocks gewinnt und noch sehr lange besteht!
Ja! Dafür sollten am besten die Leser von hh-life.de anrufen: 01379 70 70 02*. Wir sollten zeigen, dass wir unsere Hamburger unterstützen. Wir sind ein Team, und nur als Team können wir gewinnen!
(0,50 Euro pro Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk kann abweichen)
14. Dezember 2008 | Autor: Anna Aridzanjan | Kategorie: Interviews
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