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Sonderausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe: Zum ersten Mal sind rund 70 Plakate des Comic-Künstlers Roy Lichtenstein aus der Zeit von 1962 bis 1997 zusammengestellt. Die Ausstellung wurde heute, den 19. Dezember 2008 eröffnet und läuft bis zum 1. März 2009.

Er machte Comics zu Kunst - seine Comic-Motive, Sprechblasen und Punktraster machten seinen unverwechselbaren Stil aus: Roy Lichtenstein (1923 – 1997) ist der prägendste Pop-Art Künstler der Sechziger und Siebziger Jahre. Dem Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe ist es nun gelungen, erstmals alle Plakate des amerikanischen Künstlers zusammenzustellen: rund vierzig Plakate hat Lichtenstein selbst entworfen, für weitere dreißig wählte er das Motiv aus.

Die 70 Exponate, angefangen von seinen ersten Werken - ausgestellt 1962 in der Leo Castelli Galerie (New York) bis zum letzten Blatt von 1997 liefern dem Betrachter einen reichen Überblick über Lichtensteins Motivwelt (die „Girls“, die Kriegsbilder im Stil von Comic- Szenen, die „Brushstrokes“, die Stillleben und Interieurs, die Atelier-Bilder und die „Imperfect Paintings“ etwa) und über seinen unverkennbaren Punkteraster-Stil.

© VG BildKunst, Bonn 2008

Roy Lichtenstein / © VG BildKunst, Bonn 2008

Die Exponate werden ergänzt durch einige Plakatentwürfe sowie verwandte Arbeiten des Künstlers, zum Beispiel Buchumschläge oder Zeitschriftentitel, sowie ausführliches Hintergrundmaterial.

Übrigens: der Sammler Claus von der Osten schenkt dem Museum für Kunst und Gewerbe seine fast vollständige Sammlung von Lichtenstein-Plakaten.

Weitere Informationen zur Ausstellung sowie zum Eintritt und Öffnungszeiten finden Sie auf der offiziellen Webseite des Museums für Kunst und Gewerbe.

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19. Dezember 2008 | Autor: Anna Aridzanjan | Kategorie: Kultur

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