Um die Luftqualität am Hamburger Flughafen zu testen, werden jeden Sommer seit 1999 Bienen als Umweltpolizisten eingesetzt.Â
Alle reden von Feinstaub, schlechterer Luft, CO2 und Konsorten… dem wird seit 1999 am Airport Hamburg entgegengewirkt. Um die Qualität der Luft zu testen sind auch in diesem Sommer die fließigen Biodetektive unterwegs.
Der Test funktioniert folgendermaßen: Mitte Mai werden in der Nähe der Start- und Landebahnen fünf Bienenstöcke mit ingsesamt bis zu 150.000 Bienen aufgestellt. Sollte es eine verschlechterte Luftqualität geben, würden auch auf und in der Nähe des Airports blühende Pflanzen dadurch belastet.
Die Bienen schwirren aus und sammeln Nektar und Pollen solcher Pflanzen. Durch Untersuchungen des so entstandenen Honigs können eventuelle Schadstoffe nachgewiesen werden.
Diese Methode der Schadstoffermittlung nennt sich Bio-Monitoring und wird seit 1999 in Hamburg angewandt. Damit war der Hamburg Airport der erste Flughafen weltweit, der sich der Idee einer solchen Luftuntersuchung bediente.
Mittlerweile wenden auch andere deutsche und europäische Flughäfen, zB München, Dresden oder Salzburg diese schonende Art der Luftanalyse an.
6. August 2008 | Autor: Redaktion | Kategorie: Hamburg
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