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Halbzeit! Es ist Mitte der Woche. Aber warum bis zum Wochenende warten? Heute gibt es soviel zu sehen in Hamburg! Eine kurze Übersicht der empfehlenswerten Veranstaltungen am 3. Juni 2009 geben die Feierabend-Tipps der hh-life.de Redaktion.

Reinschauen, hingehen, Spaß haben! Schließlich ist hier für jeden etwas dabei.

Mittendrin! Männer in den Wechseljahren. Eine Komödie in Alma Hoppes Lustspielhaus (Ludolfstrasse 53) mit dem legendären Bernd Stelter (”7 Tage, 7 Köpfe”). Alles dreht sich um die für Männer entscheidente Zeitspanne zwischen 40 und 60 Jahren. Der Optimist setzt sich mit seinen persönlichen Wechseljahren auseinander, schließlich verliert ein Mann zwischen 40 und 60 die Hälfte seines Testosteronspiegels. Lassen Sie sich vom “Bären” Bernd Stelter köstlich unterhalten. Beginn: 20:00 Uhr.

Quelle: abnelphoto.com /CC

Quelle: abnelphoto.com /CC

Unter die Haut - Tattoo und Piercing im Porträt. Das Museum für Kommunikation (Gorch-Fock-Wall 1) zeigt noch bis zum 28. Juni in seiner Ausstellung Fotos von Körpermodifikationen und bietet einen Einblick in die Geschichte des Tätowierens und des Piercings, liefert wertvolle Hintergrundinfos sowie aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema Tattoo und Piercing. Eine Mode, die für immer hält? Heute bis 17:00 Uhr geöffnet.

NippleJesus. In den Deichtorhallen (Deichtorstraße 1 - 2) inszeniert das Hamburger Schauspielhaus das Werk von Nick Hornby als Theaterstück. Darin geht es um ein Kunstwerk, den sogenannten “NippleJesus”, eine skandalöse Collage aus Pornoheftausrissen, Brustwarzen und anderen anzüglichen Schnipseln, die zusammen ein Kruzifix ergeben. Auf dieses Werk soll David, ehemaliger Türsteher eines Clubs, nun aufpassen. Kein leichter Job. Beginn: 19:00 Uhr.

Die Kameliendame. Die Hamburger Staatsoper zeigt heute “Die Kameliendame”, nach dem Werk von Alexandre Dumas, als ein von John Neumeier inszenierte Ballett. Das Stück, auf dem auch Verdis Oper “La Traviata” basiert, handelt von einem Jüngling, der sich unsterblich in eine Kurtisane verliebt, ohne zu wissen, dass diese todkrank ist. Traurig, faszinierend und emotional zugleich. Eine Aufführung, die man unbedingt einmal gesehen haben muss! Beginn: 19:30 Uhr.

P(o)ur Brel! Eine Hommage an Jaques Brel. Im Nachtasyl (Alstertor 1) spielt Alexander Simon der flämischen Chansonnier Jaques Brel, seinen Erfolg, sein Privatleben und seine innerliche Zerrissenheit - immer wieder unterbrochen von (oder ideal kombiniert mit?) Brels unvergesslichen Chansons. Ein Muss also für Fans der französischen Chansonkunst und Liebhaben des großen Brel. Beginn: 20:30 Uhr.

Schwarze Nacht. Die “Schwarze Nacht”, die jeden Mittwoch im Kaiserkeller (Große Freiheit 36) stattfindet ist legendär. Düstere, exzentrische Gestalten und auch ganz normale Musikliebhaber feiern hier bis in den frühen Morgen zu Gothic, Wave und Industrial. Ausprobieren! Ab 22:00 Uhr.

Literatur-Quickie. In der Bar 439 (Vereinsstraße 39) im Schanzenviertel gibt es mal eben 17 Minuten Literatur pur. Wenn’s den Gästen gefällt, dürfen sie dem Autor eine “milde Gabe” in den Hut werfen. Autoren für den Juni sind: Andreas Münzner, Rüdiger Käßner, Dierk Hagedorn und Bruni Prasske. Beginn: 22:30 Uhr.

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3. Juni 2009 | Autor: Anna Aridzanjan | Kategorie: Kultur

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