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Ach wie schön ist Hamburg doch, wenn es so wunderbar warm ist wie heute? Noch schöner als unsere Stadt sonst schon ist.

Wäre es da nicht reinste Verschwendung, würden wir nach der Arbeit in unsere heimischen Höhlen kriechen und den Feierabend damit zubringen, wie gebannt auf die Feuerstelle zu starren?

Eben. Wie wäre es also mit Schwimmen gehen? Oder einem Beachclub? Oder das Gehirn ein bisschen betätigen? Oder was fürs Auge? Oder was fürs Ohr?

Neugierig geworden?

Dann einfach in die wohl besten Hamburger Feierabend-Tipps für den heutigen Dienstag, den 30. Juni 2009, reinlesen, die unsere hh-life.de Redaktion so liebevoll zusammengetragen hat.

Quelle: peasap

Quelle: peasap

Freizeitbad Bondenwald. Ein riesiges Freizeitbad in Hamburg-Niendorf hat durchaus das Potenzial, zu verzaubern. Nicht nur, dass man sich für die Dauer des Aufenthaltes fast wie im Urlaub fühlt (große Freibadanlage, Liegewiese und asiatische Saunalandschaft inklusive japanischem Garten sei Dank) - auch für die Kleinen ist viel Spannendes dabei (Rutsche sowie ein großer Matschspielplatz). So müssen sich die Kinder nicht langweilen und ihren werten Eltern alle zwei Minuten auf den sogenannten (im Bad wohl nicht vorhandenen) Senkel gehen. Geöffnet von 09 Uhr bis 22 Uhr.

El Beach Afterwork. Afterwork, der diesen Namen auch verdient. Im Beachclub El Beach geht es nach Feierabend rund. Unter Palmen, auf feinkörnigem Sand (von der Ostsee!), in bequemen Liegestühlen, mit einem exotischen Cocktail in der Hand und kleinen Snacks im Mund vergisst man doch gleich, dass man gerade eben aus dem Büro raus ist. Hier ist Feierabend gleich Urlaub. So entspannt kann eine Arbeitswoche sein. Beginn: 17 Uhr.

Philosophisches Café. Vom “die Seele baumeln lassen” kommen wir nun zum “das Hirn denken lassen”. Freunde niveauvoller Feierabend-Beschäftigungen kommen heute ins Literaturhaus, denn es findet das “Philosophische Café” statt. Angeregt und gar nicht langweilig wird hier munter (der Name sagt es ja schon) philosophiert. Das Thema heute: “Dinge geregelt bekommen”. Passendes Zitat dazu: “Am Anfang schuf Gott erst mal gar nichts. ,Dafür ist auch morgen noch Zeit’, sprach er und strich sich zufrieden über den Bart.” Zu Gast ist Karin Passig. Beginn: 19 Uhr.

Hommage aux Ballets Russes. In der Hamburgischen Staatsoper ist heute das Ballett von John Neumeier, George Balanchine und Vaslaw Nijinsky den legendären Balletts Russes gewidmet. Die Ballets Russes waren eines der wichtigsten Ballettensembles des letzten Jahrhunderts. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden sie von Sergei Djagilew gegründet und tanzten zunächst in Paris. Djagilews hatte mit den Balletts Russes die russische Kunst in Europa bekannt zu machen. Daran erinnerten schillernde, an russische Folklore erinnernde Kostüme und die typisch russische Ballettschule. Daran knüpft das heutige Programm in der Staatsoper an. Beginn: 19:30 Uhr.

Poetry Slam. Hamburg ist Slamburg! Im Molotow gibt es heute etwas auf die Ohren: beim Poetry Slam treten junge und alte Wortakrobaten gegeneinander an, tragen ihre Werke, die verschiedener nicht sein könnten, vor und lassen das Publikum entscheiden. Solch ein Wortgefecht muss man miterlebt haben! Beginn: 23 Uhr.

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30. Juni 2009 | Autor: Anna Aridzanjan | Kategorie: Kultur

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