Da ist er wieder, der Regen. Er ist zu einem treuen Begleiter aller Hamburger geworden - und trotzdem immernoch kein guter Freund. Dabei hat das Wetter zwar großen Einfluss auf unsere Stimmung, kann jedoch nicht alles kontrollieren.
Und deswegen verbringen wir unseren Feierabend so, wie wir es möchten. Man kann auch ohne strahlenden Sonnenschein Spaß haben. Und was die hh-life.de Redaktion an Tipps zusammengestellt hat, verspricht jede Menge Spaß.
Hier sind sie also, die Feierabend-Tipps für den heutigen Mittwoch, den 22. Juli 2009:
St. Pauli Nachtmarkt. Die meisten Wochenmärkte haben ja nicht wirklich humane Zeiten für Berufstätige: meist finden sie an ausgewählten Wochentagen statt, an solchen unlogischen Uhrzeiten wie 8 bis 15 Uhr… Der St. Pauli Nachtmarkt ist anders. Er ist der wohl chilligste Wochenmarkt Hamburgs. Jeden Mittwoch von 16 bis 22 Uhr findet er statt und bietet alles, was das Marktliebhaber-Herz begehrt: frisches Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch, leckere Snacks und sogar Sitzgelegenheiten zu Verschnaufen. Das Ganze ist auch noch mitten auf dem Kiez: der Spielbudenplatz muss dafür als Marktplatz herhalten. Beginn: 16 Uhr.

Quelle: nomeanswhatever.com
Filmnächte am Millerntor. Kino gucken im St. Pauli Stadion. Und selbst das Wetter keinen einem nichts abhaben: die Zuschauer sitzen nämlich bequem und regensicher auf der neuen Millerntor-Südtribüne. Heute läuft übrigens: “Nordsee ist Mordsee”. Beginn: 22 Uhr.
No Means No. Die kanadische Hardcore Punkband besteht schon seit 30 Jahren und hat sich nach einem Anti-Vergewaltigungs-Slogan benannt. Fans der Band kennen die witzigen Geschichten um die Gruppe, etwa dass Gitarrist Andy Kerr auf keinem Album unter seinem richtigen Namen aufgeführt war, sondern sich Pseudonyme gegeben hat wie “Uuuuuh”, “Buttercup” oder “None of your fucking business”. Musikalisch bleibt die Band nicht nur auf den konventionellen Punk-Pfaden sondern driftet stark ins Funkige, Jazzige ab. Heute sind No Means No in der Fabrik und bringen das Blut zum kochen. Beginn: 21 Uhr.
Dark Side Of The Moon im Planetarium. Das Hamburger Planetarium ist nicht nur ein schöner Ort für 3D-Sternendokumentationen, es ist auch ein Ort für Entertainment. Und genau das bietet “Dark Side Of The Moon” aus dem “Popstars”-Programm des Planetariums. Die Zuschauer lehnen sich entspannt in ihren Liegestühlen zurück, blicken wie gebannt auf die Sternenkuppel, wo faszinierende, gewaltige animierte Bilder sich gegenseitig die Show stehlen, während laut das komplette Pink Floyd Album “Dark Side Of The Moon” läuft. Man merkt: dies ist ein Erlebnis, das sich nicht in Worte fassen lässt. Hingehen, genießen! Beginn: 21 Uhr.
22. Juli 2009 | Autor: Anna Aridzanjan | Kategorie: Kultur
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