Das Wetter hielt leider nicht ganz, was der Titel der Veranstaltung versprach - der Stimmung taten Wolken und ein kräftiger Regenschauer jedoch keinen Abbruch:
Mit sportlichen und musikalischen Highlights wurde bei der diesjährigen Summer Session der T-Mobile Playgrounds dem teils zornigen Wettergott Paroli geboten.
Wie auch in den letzten Jahren kann man die Summer Session in der Wasserski-Arena in Pinneberg als vollen Erfolg ansehen.
Schon die Organisation am Einlass war in diesem Jahr äußerst professionell geregelt:
Getrennte Stationen für die Abendkasse, die Bändchenausgabe und den Einlass vermieden größere Staus am Eingang.

Quelle: t-mobile-playgrounds.de
Auch auf dem Festivalgelände war jederzeit ausreichend Platz vorhanden. Die vom Ordnungsamt freigegebenen 7500 Personen wurden vom Veranstalter bewusst nicht ausgeschöpft und den circa 6000 Besuchern konnte über den gesamten Tag ein gelungenes Programm geboten werden.
Einziges Manko des Tages war der leider schlecht vorbereitete Konzertbereich, der erst kurzfristig für den angekündigten Regen präpariert wurde. Ernsthaft beeinträchtigt wurde die Stimmung dadurch jedoch nicht. Die Pfützen wurden entweder umgangen - oder stilvoller: umtanzt.
Die Qualifikation für die Final Four des BMX Miniramp Contests kam bei den schon zahlreich vorhandenen Zuschauern gut an. Hier präsentierten die Zweiradprofis bereits spektakuläre Tricks, um sich für das Finale zu qualifizieren.

Quelle: t-mobile-playgrounds.de
Weiter kamen Ben Wallace, Alessandro Barbero, Sergej Geier und Mark Webb.
Kurz danach folgte das Final-Four der Frauen im Wakeboard-Cable. Verdiente Siegerin wurde Maxine Sapulette.
Im Wakeskate Final gewann der Amerikaner Bret Little. Im Gegensatz zum Wakeboard sind die Fahrer hier ohne Bindungen unterwegs - Sie stehen nur mit Turnschuhen auf ihrem Board, was den Schwierigkeitsgrad und gleichzeitig die Spannung um einiges erhöht.
Zwischen den Qualifikationsrunden für die vier Finalisten in der Wakeboard Disziplin sorgten die Mad Caddies mit ihrer gelungenen Mischung aus Ska und Punkrock für Unterhaltung.

Quelle: t-mobile-playgrounds.de
Und auch The (International) Noise Conspiracy heizten den Zuschauern noch ordentlich ein, um den BMX Finalisten ordentlich Schub mitzugeben.
Sehr erfolgreich, wie sich zeigte! Mit viel Einsatz sicherte sich Mark Webb 95,20 Punkte und damit den Sieg gegen stark auftretende Konkurrenz.
In den Wakeboard-Cable Finals sicherte sich Tom Fooshee zum dritten mal in Folge den ersten Platz in Pinneberg. Eine herausragende Leistung in einem hochkarätigen Finale. Seine Konkurrenten Mike Ketellapper, Steffen Vollert und James Young boten jedoch einen harten Fight.
Zum Abschluss des Abends begaben sich Rise Against auf die Bühne und lieferten einen nicht überraschenden, aber soliden Ausklang des Action-Sport Events.
Es bleibt zu hoffen, dass dieses Event nicht nur in den nächstes zwei Jahren in der Wasserski-Arena in Pinneberg stattfinden wird – die Location könnte kaum besser sein.
31. August 2009 | Autor: Christoph Ewering | Kategorie: Musik und Konzerte
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