Parks - Grünes Hamburg
Die grüne Lunge einer jeden Stadt – so werden die Stadtparks, Grünanlagen und botanischen Gärten bezeichnet, die das Leben in einer grauen und schmutzigen Großstadt lebenswerter machen sollen und als Rückzugspunkt in die Natur dienen.
Im Zuge der Industrialisierung und der Bildung von Städten mit Millionen von Einwohnern wurde die Einrichtung von Parkanlagen immer wichtiger. Auch in Hamburg wurde man tätig und errichtete unter anderem 1914 den Hamburger Stadtpark im Bezirk Winterhude. Aber auch der Eichtalpark oder der Jenischpark sind lohnenswerte Beispiele für „klassische“ Parkanlagen in der Hansestadt. Ebenso erwähnenswert ist der Altonaer Volkspark, der größte öffentliche Hamburger Park.
Highlight in den Sommermonaten sind sicherlich die Wasserlichtkonzerte, die viele Besucher in Hamburg in Ihren Bann ziehen und sich großer Beliebtheit erfreuen. Aber auch Freunde der Flora und Fauna kommen nicht zu kurz: Hagenbecks Tierpark und ein botanischer Garten erfreuen ihre Gäste mit der Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt. So lassen sich zum Beispiel in Hagenbecks Tierpark im Stadtteil St. Pauli Elefanten, Giraffen und Paviane beobachten.
Der Friedhof Ohlsdorf ist der größte Parkfriedhof der Welt und daher nicht nur als außergewöhnliche letzte Ruhestätte, sondern auch als Parkanlage bemerkenswert. Bei seiner Einrichtung um die Jahrhundertwende 1900 wurde das Konzept und die Umsetzung des Friedhof Ohlsdorf auf der Weltausstellung in Paris mit dem Grand Prix ausgezeichnet. Auf dem Gelände des Friedhofs erinnern viele Mahn- und Denkmäler an die Schrecken der beiden Weltkriege, die auch die Stadt Hamburg viele Tote gekostet haben.
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