Wenn man reinkommt, erinnert die Red Lounge zunächst an eine schwülstig-luxuriöse Zigarrenstube für Großverdiener. Dies liegt vorrangig am Interieur: protzig-große Ohrensessel aus dunklem, weichem Leder, Kornleuchter an den Decken und blutrote Wände.
Dieser Schein trügt jedoch ganz und gar - das Publikum gehört größtenteils der Szene aus Musikern, DJs und Nachteulen an. Und die kommunizieren untereinander gerne mal im "Digga, guckst du" - Jargon.
An Wochentagen eher chillig, am Wochenende kommt dank DJ Clubatmosphäre auf.
Tagsüber wird locker rumgelümmelt und Kaffee getrunken. Alles sehr entspannt und ohne Allüren.